Frühlingsmorgen!?



Frühlingsmorgen!?

Die Sonne scheint. Sie erwärmt unsere Herzen.
Doch woanders herrscht der bitter kalte Krieg.

Menschen sterben unter aufgewirbelten Sand.
Schutt und Asche, wo das Auge nur schauen kann.

Wer erwärmt ihre Herzen,
wer lässt für sie die Sonne wieder scheinen?

Wer läßt Menschlichkeit walten, wo es nur noch Kälte gibt?
Und die Sonne hinter Staub und Rauch verborgen liegt.

Die Tränen meines Herzens, erfüllen meine Augen.
Wie erst die der Kinder und der Menschen die davon betroffen sind?

Meine Augen betroffen von den schrecklichen Bildern,
von den Bildern die sie erlebt.

Die Gedanken ergriffen, von den schrecklichen Bildern
die meine Seele erfüllen.
Wie schmerzerfüllt wohl die Seelen der Anderen sind?

Frühlingsmorgen?
Wo ist er hin?

Frieden?
Wo ist er hin?

Tränen für den Frieden

Weint Tränen für den Frieden.
Für die Menschen, die verletzt wurden,
die sterben mußten.

Weint Tränen für all die Menschen,
die alles verloren, was sie besaßen.

Weint Tränen für die Welt,
die unterzugehen droht.
Wenn wir uns nicht ändern.

Weint Tränen für die Menschheit,
wer wird der Nächste sein?




© Monika Hubl-Moussa 2003


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